Verhaltensregeln für Versteigerungen und Sammelstellen
16.11.2020 | Autor: ZAR, Rinderzucht Austria

 

Zucht-, Nutz- und Schlachttierversteigerungen sind zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit der Landwirte zwingend erforderlich und sind somit ohne Beschränkungen nach der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (COVID-19-SchuMaV) § 13 Abs. 3 Z 2, welche ab dem 3. November 2020 gilt, durchführbar.

Im Sinne der Eigenverantwortung ersuchen wir um Einhaltung der von der ZAR eingeführten und gut etablierten Verhaltensregeln, um weiterhin einen positiven Beitrag zur Eindämmung der Covid 19 Pandemie zu leisten, und die Märkte weiterhin durchführen zu können.

Besonders ersuchen wir um das Abstand halten sowie um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Stallungen bzw. der Versteigerungshalle.

Die Verhaltensregeln sind unter folgendem Link nachzulesen:

VERHALTENSREGELN für Zucht- und Nutzrinderversteigerungen

 (aktualisiert am 02.11.2020)

Mit Dienstag, 17. November tritt der 2. Lockdown zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID 19 und zur Reduktion der Infektionszahlen in Kraft.

Folgende Informationen des Bundesministeriums für Landwirtschaft Regionen und Tourismus in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Österreich zu den Auswirkungen der Maßnahmen auf die Land- und Forstwirtschaft wurden dazu veröffentlicht:

 

In der 479. Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der besondere Schutzmaßnahmen zur Verhinderung einer Notsituation auf Grund von COVID-19 getroffen werden (COVID-19-Notmaßnahmenverordnung – COVID-19-NotMV) ist festgehalten, dass der Agrarhandel einschließlich Tierversteigerungen sowie der Gartenbaubetrieb und der Landesproduktenhandel mit Saatgut, Futter und Düngemittel, weiterhin durchgeführt werden dürfen.

Somit können unter Einhaltung der Verhaltensregeln die Tierversteigerungen und Absatzmärkte (Kälbersammelstellen) auch im Lockdown abgehalten werden!