Neustart Jungzüchterprofi
19.01.2020 | Autor: Johanna Prodinger, ZAR

Jungzüchter/innen erlebten die Agrarpolitik in Wien hautnah

 

Von 18.-19. Jänner 2020 erfolgte der fulminante Start des "Jungzüchter-Profis" zum Thema „Agrarische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen“. Die insgesamt 32 Teilnehmer/innen aus dem gesamten Bundesgebiet trafen sich in der Bundeshauptstadt, im Zentrum des politischen Geschehens um mit Vertretern wichtiger Einrichtungen, Organisationen und Institutionen die Themenbereiche „Agrarische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen“ zu besprechen und zu diskutieren. 


Den Startschuss gab DI Jakob Schrittwieder zu den Themenbereichen Agrarpolitik, GAP und Institutionen Rund um die Agrarpolitik. Er forderte mit so mancher kritischen Bemerkung die Jugendlichen auf, zu diskutieren und sich immer vorab eine eigene Meinung zu bilden. Das ist möglich durch einen intensiven und offenen Meinungsaustausch.


Den Höhepunkt der Agrarpolitik gestaltete der Präsident des Österreichischen Bauernbundes, NR DI Georg Strasser. Strasser erklärte sehr anschaulich die politischen Instanzen anhand seines Werdeganges. So wurden für die Jungzüchter/innen die Zusammenhänge zwischen Kommunalpolitik und Politik in höheren Instanzen einfach und nachvollziehbar erklärt. Die Jungzüchter/innen nutzten diese Gelegenheiten und diskutierten über die momentanen Problematiken in der Biobranche, Zukunft der GAP und Problematiken auf den eigenen Betrieben. Den Abschluss umrahmte der Jungzüchter Michael Pfaffenbichler, welcher einen Einblick ins derzeitige Parlament gab.


Milch, Fleisch und Zuchtrinder im Spannungsfeld von Angebot und Nachfrage


Der zweite Tag des ersten Jungzüchterprofi Moduls stand im Zeichen des Marktes. DI Michael Wöckinger von der LK Oberösterreich zeigte anhand des Rohstoffes Milch die Auswirkungen, Mechanismen und Einflussfaktoren auf die verschiedenen Märkte auf. In gekonnter Weise diskutierte er mit den Jungzüchter/innen über die Auswirkungen von Handelsabkommen und gleichzeitig über Exporte von Butter und Milchpulver. Zusätzlich stand die Digitalisierung und Landwirtschaft 4.0 im Fokus.


ZAR Geschäftsführer DI Martin Stegfellner bildete den Abschluss dieses ereignisreichen Wochenendes. Am Programm standen die Vermarktungsmöglichkeiten von Zuchtrindern, Aufgabenbereiche der Rinderzucht Austria sowie die derzeitigen Bildungs- und Forschungsprojekte.


Für alle die noch Lust am "Jungzüchter-Profi" haben, gibt es weitere Informationen bei der Projektleiterin Johanna Prodinger, BEd. unter prodinger@zar.at.